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Km; 19.950 Hm; 18 Alpenpässe; 7 Etappen
Die zweite Auflage der Jeantex Transalptour fand dieses Jahr vom 26. Juni
bis 3. Juli 2004 statt. Die Bierhäusle Pedalritter haben die Alpen
wieder bezwungen, ohne Sturz/Panne/Knieprobleme oder sonst was. Mit dem 116.
Platz -34. Masters- (von 475 gestarteten Teams) sind wir ganz
zufrieden. Die "Konkurrenz" war recht stark, vielleicht stärker als im
letzten Jahr. Dabei waren wir recht konstant und sind -ähnlich wie im
letzten Jahr- von Platz 127 langsam nach vorne gerutscht. Unser
ursprüngliches Ziel, unter die ersten Top 100 zu kommen, haben wir am ersten
Tag ein klein wenig angepasst auf Top 115. Abends beim Weizenbier, nachdem
wir wieder ca. 1 Std. auf die Spitze verloren hatten, waren wir uns einig,
daß wir zwar nicht so schnell über die Berge kommen wie andere, aber dafür
auch nicht so verhungert aussehen. Am letzten Tag (Levico-Garda) haben wir
(wie eigentlich fast jeden Tag) nochmal angegriffen: Nach einer ersten
Steigung konnten wir Dank unserer Downhill-Künste den Anschluss an eine
superschnelle Gruppe bekommen mit der wir dann im Höllentempo 35km flach
durchs Etschtal rasten. Wow, am Fuß des Monte Baldo fehlten nur ca. 5 Min
bis zur Spitze. Doch dann mussten wir an Christoph´s Lieblingsberg
leider abreisen lassen (same procedure....?). Schuld war wohl das hohe
Anfangstempo.
Insofern taktisch sicher unclever, aber es hat riesig Spaß gemacht und
das ist es doch was die Fans sehen wollen: Angriffsluste Fahrer mit Herz! In
Garda angekommen empfanden wir den Empfang nicht ganz so herzlich,
stimmungsvoll wie im letzten Jahr. Ansonsten war es ähnlich, Weizenbier,
Pizza, Bier, Wein, Bier,.....
Auzug aus dem offiziellen Pressebericht der Jeantex Transalp.
Gleich am ersten Tag stand die mit 142 Kilometern
längste Etappe der Transalp von Oberammergau nach Ischgl auf dem Programm.
Von dort führte die Route am Montag über Tobadill und Pillerhöhe (1.604
Meter) durch das Pitztal nach Sölden, bevor am Dienstag das 2.509 Meter hohe
Timmelsjoch sowie der Jaufenpass (2.094 Meter) zu überwinden waren. Danach
konnten die Transalpler im malerischen Brixen die Beine hochlegen. Das war
auch nötig, denn am Mittwoch kosteten die lange Auffahrt aufs Würzjoch
(1.987 Meter) sowie der Furkelpass mit seinen bis zu 19 Prozent steilen
Rampen ordentlich Körner.
Die Physiotherapeuten im Zielort St. Vigil massierten bis spät abends müde
Radlerbeine, um die Transalpler für die Königsetappe am Donnerstag fit zu
machen. Auf 122 Kilometer drängten sich vier Pässe (Passo Valparola, Passo
Giau, Passo Campolongo und Grödnerjoch) und insgesamt 3.500 Höhenmeter. Kein
Wunder, dass diese Etappe etliche Opfer forderte. Bereits am Passo Giau war
der Besenwagen fast komplett besetzt mit erschöpften Radlern.
Sich für die vorletzte Etappe von Wolkenstein nach Levico Terme zu
motivieren, dürfte am Freitag einigen Teams sehr schwer gefallen sein. Es
regnete in Strömen und noch vor dem Startschuss waren die Fahrer durchnässt
bis auf die Haut. Glücklicherweise besserte sich das Wetter aber schon
hinter dem ersten Pass, dem Sellajoch, und es blieb trocken auf dem Weg über
den Manghenpass nach Levico, das mit seinem südländischen Flair und dem
schönen See schon einen Vorgeschmack auf die morgige Ankunft am Gardasee
gab. Auf dem Schluss-Stück nach Garda mobilisierten die Teilnehmer noch
einmal die letzten Kräfte. Die anstrengende Auffahrt ins Monte-Baldo-Massiv
belohnte ein erster flüchtiger Blick auf das Ziel, den Gardasee.
Und die zahlreichen Zuschauer, die jeden Finisher mit frenetischem Jubel
begrüßten, sowie der pittoreske Zieleinlauf auf der sonnenbeschienenen
Seepromenade direkt am Ufer des Gardasees, ließen die Anstrengungen der
vergangenen Tage vergessen.
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